Bauknecht Hausgeräte GmbH

Gründung: 1919 -
Gründer: Gottlob Bauknecht -
Vorstandsvorsitzender / Geschäftsführer: Jens-Christoph Bidlingmaier (2015)
Aufsichtsratsvorsitzender: Gerald Bormann (2015)
Rechtsform: GmbH -
Unternehmenssitz: Stuttgart, Deutschland -
Branche: Haushaltsgeräte -
Mitarbeiter: 400 (2014)
Auszubildende: - -
WKN: - -
ISIN: - -
Rating: - -
Anzahl Aktien in Mio.: - -
Marktkapitalisierung: - -
Markenwert: - -
Aktionärsstruktur / Inhaber: Whirlpool Corporation  -  100 % (2015)
Auftragseingang: - -
Auftragsbestand: - -
Produzierte Menge: - -
Absatz: - -
Auslieferungen: - -
Patente: - -
Marktanteile: 8 % (in Deutschland) (2014)
Umsatz: 290 Mio. € (2014)
Auslandsanteil vom Umsatz: - -
Operatives Ergebnis: - -
Ergebnis nach Steuern: - -
Bilanzsumme: - -
Eigenkapital: - -
Investitionen: - -
Forschung & Entwicklung: - -
Kurzfristige Schulden: - -
Langfristige Schulden: - -
Kurzfristige Vermögenswerte: - -
Langfristige Vermögenswerte: - -
Homepage: www.bauknecht.eu -

Es werden keine Anteilsscheine gehandelt.

 

 

 

 

News Kurzfilme Doku/Reportage Produktion/Test Produkte/Dienstleistungen

Kreative Technologien für das tägliche Leben

Die Bauknecht Hausgeräte GmbH war einer der in Deutschland führenden Hersteller von Haushaltsgeräten und ist heute eine Marke der Whirlpool Corporation. Der ehemalige Stammsitz des Unternehmens war in Schorndorf in Baden-Württemberg, seit 2006 ist er in Stuttgart. Seit 1989 gehört Bauknecht zur Whirlpool Corporation. Inzwischen hat Whirlpool die drei Werke in Calw (Kühlschränke/Gefriertruhen), Neunkirchen (Geschirrspülmaschinen) und Schorndorf (Waschmaschinen und Trockner) geschlossen. Sämtliche Bauknecht-Hausgeräte werden heute im Ausland gefertigt.

Unternehmensfilm

Unternehmensgeschichte

Das Unternehmen wurde 1919 von Gottlob Bauknecht in Neckartenzlingen als elektrotechnische Werkstatt gegründet. Erste Bekanntheit erreichte er durch den von ihm entwickelten Einheits-Elektromotor „Landfreund“.

 

Den Schritt in die Produktion von elektrotechnischen Küchengeräten machte das Unternehmen erst im Nachkriegsdeutschland, angefangen 1948 mit der elektrischen Rührhilfe „Allfix“. 1951 wurde der erste Bauknecht-Kühlschrank produziert, 1958 die erste Waschmaschine, 1964 die erste Geschirrspülmaschine. Am 9. September 1976 verstarb der Firmengründer im Alter von 84 Jahren und hinterließ seinen Söhnen die Geschäftsführung. Aufgrund von verlustträchtigen Auslandsinvestitionen und des Rückzugs der Banken von weiteren Finanzierungszusagen wurde am 13. Mai 1982 Vergleich beantragt. Am 29. Oktober 1982 eröffnete das Amtsgericht Stuttgart den Anschlusskonkurs über das Vermögen von Bauknecht. Am 2. November 1982 unterzeichnete der Konkursverwalter Volker Grub mit der Allgemeinen Deutsche Philips Industrie AG einen Übernahmevertrag.

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Gottlob Bauknecht

 

Gottlob Bauknecht (* 30. April 1892 in Neckartenzlingen; † 9. September 1976 in Stuttgart) war ein deutscher Erfinder, Firmengründer und Industrieller der Elektrotechnik- und Hausgeräte-Branche.

 

 

Leben

 

Als 27-Jähriger machte Gottlob Bauknecht 1919 im heimischen Schwaben den Schritt zum Unternehmer. Als Einmannbetrieb in Tailfingen auf der Schwäbischen Alb fuhr er zuerst mit dem Fahrrad, später mit dem Moped in der Region zu seinen Kunden, lebte zunächst von Reparaturen, Ersatzteillieferung und entwickelte einen Nähmaschinenmotor. Sein selbst entwickelter Universal-Elektromotor „Landfreund“ ersetzte Handarbeit durch elektrische Energie. Dank seinem Erfindergeist brachte er sein Unternehmen mit weiteren Eigenentwicklungen voran. Erst 1930 erfolgte der Schritt vom Handwerksbetrieb zur eigenen industriellen Fabrikation; 1933 hatte er mehr als 100 Mitarbeiter. In den 1930er Jahren ergab sich aus der notwendigen flächendeckenden Umrüstung von Gleichstrom- zu Drehstrom-Technik ein rasch expandierendes Geschäftsfeld. Während des Zweiten Weltkriegs produzierte Bauknecht für die Kriegswirtschaft Rüstungsgüter. Das Stuttgarter Werksgelände wurde demgemäß teilweise, das Welzheimer Werk vollständig durch Bomben der Alliierten zerstört. Dennoch konnte die Produktion 1945 rasch wieder aufgenommen werden. 1947 hatte Gottlob Bauknechts Unternehmen laut Deutsche Biographische Enzyklopädie (DBE) wieder rund 1.000 Beschäftigte.

 

Im Nachkriegsdeutschland begann seine Bauknecht GmbH mit der Produktion elektrotechnischer Haushaltsgeräte. Zeitzeugen unter seinen damaligen Mitarbeitern berichteten, dass der unmittelbare Anlass für die Entwicklung seine aus Sparsamkeit geborene Abneigung gegen Materialverschwendung bei der Produktion war. Bei der Herstellung eines Großgeräts fiel so viel Stahlstanzblech ab, dass daraus ein eigenes Kleingerät zu machen war. Sein erster Erfolg auf dem neuen Feld war 1948 die elektrische Rührhilfe „Allfix“. Später folgten Erfolge mit Waschmaschinen, Küchenherden, Dunstabzugshauben, Geschirrspülmaschinen und weiteren elektrischen Hausgeräten. Da im Wirtschaftswunder der Nachkriegsjahrzehnte ein großer Markt für Haushaltsgeräte entstand, war der Aufstieg des Unternehmens steil. Gottlob Bauknecht nutzte die Zeichen der Zeit und errichtete in Stuttgart, Schorndorf und weiteren Standorten eine florierende Massenproduktion von Kücheneinrichtungen, Elektroherden und Waschküchenapparaturen.

 

Er verstarb am 9. September 1976 in Stuttgart. Bestattet ist er neben zahlreichen weiteren Prominenten auf dem Waldfriedhof im Stuttgarter Stadtteil Degerloch. Seine beiden in die Geschäftsführung des Industriekonzerns eingebundenen Söhne, Gert und Günter Bauknecht, übernahmen sich in der damaligen Umbruchszeit der Marktsättigung mit Auslandsengagements und mussten sechs Jahre nach dem Tod des Firmengründers verkaufen.

 

In seinen letzten Lebensjahren brachte der Industrielle Bauknecht sein Vermögen in vier verschiedene Stiftungen ein.

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Seit 1989 gehört die Bauknecht Hausgeräte GmbH zum US-amerikanischen Konzern Whirlpool. Das Werk in Neunkirchen im Saarland entwickelte und produzierte seit 1971 Geschirrspüler. Seit 1996 war auch das europäische Technologiezentrum für Geschirrspüler in Neunkirchen angesiedelt. In Schorndorf befand sich das globale Entwicklungszentrum für Waschautomaten und Trockner, in welchem die großvolumigen Waschmaschinen für den US-Markt produziert wurden.

 

Zu Beginn des Jahres 2012 übernahm der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen AG das Werk in Neunkirchen mit 240 der 280 dortigen Mitarbeiter, um seine Produktionskapazitäten im Bereich Getriebekomponenten zu erweitern. Die Mitarbeiter, die bislang Geschirrspüler montierten, fertigen dort nach Umschulungen Fahrzeuggetriebe. Ende 2012 wurde auch der Produktionsort Schorndorf geschlossen. Zwischenzeitliche Pläne, 240 der rund 300 in der Waschmaschinenherstellung Beschäftigten vom Schweizer Solarzellenproduzenten Solarcell übernehmen zu lassen, haben sich wegen Insolvenz zerschlagen, und allen Beschäftigten wurde am 19. Juli 2012 das Arbeitsverhältnis gekündigt. Entwicklung und Einkauf von Bauknecht verblieben jedoch in Schorndorf.

 

Der in Deutschland verwendete Werbeslogan „Bauknecht weiß, was Frauen wünschen“ gehört zu den bekanntesten Werbesprüchen im Deutschland der 1950er und 1960er Jahre. Obwohl der Inhalt bereits im Laufe der Frauenemanzipations-Bewegung der 1970er Jahre als Bevormundung empfunden wurde, wurde er erst nach über fünf Jahrzehnten im Jahr 2004 fallengelassen, als er für die Marktforscher messbar unpopuläre Züge annahm. Ersetzt wurde der Slogan durch „Heute leben“. Dieser wurde Anfang 2013, einhergehend mit einem Markenrelaunch, durch den Slogan „Mehr als Technik“ abgelöst.

 

Im April 2015 gab Bauknecht bekannt, den Standort Schorndorf mit 100 Mitarbeitern und somit auch den letzten deutschen Entwicklungsstandort Ende des Jahres zu schließen. Den Mitarbeitern sollen neue Arbeitsplätze innerhalb des Konzerns angeboten werden.

Bilder

 

 

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Produkte

Bauknecht produziert Haushalts- und Küchengeräte wie:

 

  • Herde & Backöfen,

 

  • Mikrowellen,

 

  • Kochflächen & -felder,

 

  • Dunstabzugshauben,

 

  • Waschmaschinen,

 

  • Wäschetrockner,

 

  • Geschirrspüler,

 

  • Kühlschränke & Kühl-Gefrierkombinationen,

 

  • Gefriertruhen & -schränke sowie

 

  • Küchen-Sondergeräte.

Karte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ähnliche Unternehmen

Quelle:

Über Bauknecht

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Über Gottlob Bauknecht

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