Bäckerei Peter und Cornelia Dreißig KG

Gründung: 14. Juli 1911 -
Gründer: Paul und Alma Dreißig -
Vorstandsvorsitzender / Geschäftsführer: - -
Aufsichtsratsvorsitzender: - -
Rechtsform: KG -
Unternehmenssitz: Guben, Deutschland -
Branche: Nahrungsmittel -
Mitarbeiter: 850 (2015)
Auszubildende: - -
WKN: - -
ISIN: - -
Rating: - -
Anzahl Aktien in Mio.: - -
Marktkapitalisierung: - -
Markenwert: - -
Aktionärsstruktur / Inhaber: Peter Dreißig (2015)
Auftragseingang: - -
Auftragsbestand: - -
Produzierte Menge: - -
Absatz: - -
Auslieferungen: - -
Patente: - -
Marktanteile: - -
Umsatz: 30,5 Mio. € (2013)
Auslandsanteil vom Umsatz: - -
Operatives Ergebnis: - -
Ergebnis nach Steuern: - -
Bilanzsumme: - -
Eigenkapital: - -
Investitionen: - -
Forschung & Entwicklung: - -
Kurzfristige Schulden: - -
Langfristige Schulden: - -
Kurzfristige Vermögenswerte: - -
Langfristige Vermögenswerte: - -
Homepage: www.baeckerei-dreissig.de -

Es werden keine Anteilsscheine gehandelt.

 

 

 

 

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Backgenuss aus Brandenburg

Die Bäckerei Dreißig gehört mit etwa 100 Filialen zu den größten Bäckereien in Brandenburg. Das Unternehmen betreibt Cafe's, produziert Backwaren und handelt mit Backwaren. Im Jahr 2015 wurden etwa 850 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt. Der Umsatz des Familienunternehmens lag im Jahr 2013 bei etwa 30,5 Millionen Euro.

Unternehmensfilm

Unternehmensgeschichte

Paul Dreißig eröffnete am 14. Juli 1911 auf dreißig Quadratmetern eine kleine Backstube in Guben. Drei Jahre später, am 2. Juli 1914 verlegten Paul Dreißig und seine Ehefrau Alma ihr Geschäft in ihre eigene neu fertiggestellte Bäckerei. Im gleichen Jahr brachte Alma Dreißig eine zweite Tochter zur Welt. Nach den zwei Töchtern Charlotte und Gertrud wurde am 18. Februar 1920 Werner Dreißig geboren. 1934 machte der 14-Jährige Werner seine Ausbildung im Unternehmen seines Vaters, die er 1937 erfolgreich abschloss. Nach seiner Lehre arbeitete der junge Werner als Geselle u.a. in der Konditorei „Schauseil“ in Eisleben und auch in anderen Konditoreien in Aschersleben und Berlin. Im Jahr 1938 wurde Werner Dreißig zum Reichsarbeitsdienst (RAD), einer nationalsozialistischen Organisation im Deutschen Reich eingezogen um eine sechsmonatige, dem Wehrdienst vorgelagerte Arbeitspflicht im Rahmen eines Arbeitsdienstes abzuleisten. Am 1. September 1939 wurde der einzige Sohn von Paul und Alma Dreißig zur Wehrmacht eingezogen und kehrt erst nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wieder nach Guben zurück.

 

Im Dezember 1949 heiratete Werner Dreißig Charlotte Schulz in seiner Heimatstadt Guben. Nach dem Tod von Paul Dreißig übernahm Werner die Bäckerei seines Vaters und setzte die Tradition des Unternehmens fort. Am 12. April 1952 wurde Werner Dreißig zum Vater. Seine Ehefrau Charlotte brachte die Zwillinge Peter und Klaus zur Welt. Jedoch verstarb Klaus wenige Wochen später noch im Krankenhaus.

 

Im September 1968 begann der Sohn von Werner Dreißig Peter seine Lehre zum Konditor in der „VEB Großbäckerei Eisenhüttenstadt“, die er im Sommer 1970 erfolgreich beendete. Im selben Jahr begann er eine weitere Lehre zum Bäcker im Unternehmen seines Vaters. Der schwer erkrankte Werner Dreißig verstarb am 1. Mai 1971 und seine Frau Charlotte übernahm übergangsweise die Führung der Bäckerei bis zum April 1975, während Peter Dreißig seinen Meisterbrief im August 1973 erfolgreich ablegen konnte. Peter Dreißig übernahm im April 1975 in dritter Generation die Gescheftsführung der Familienbäckerei. Im Juli 1975 wurde Peter zum Vater und bekam seine erste Tochter Petra. Drei Monate später heiratete Peter Dreißig die Mutter seiner Tochter Cornelia. Das Ehepaar benannte das Unternehmen in Bäckerei Cornelia und Peter Dreißig um. Die Dreißigs wurden am 3. Januar 1978 zum zweiten mal Eltern und bekamen eine weitere Tochter. Mit seiner Frau Cornelia, der Betriebswirtin, gelang es Peter die Familienbäckerei bis zur Wende im Jahr 1990, soweit in der DDR möglich war, auszubauen und beschäftigte bereits bis zu elf Mitarbeiter und vier Lehrlinge.

 

Nach der Wende kauften die Dreißigs eine Werksküche des ehemaligen Chemiefaserwerkes in Guben und statteten diese mit moderner Produktionsanlage aus. Die Herstellung von Backwaren am neuen Standort konnte im Jahr 1992 aufgenommen werden. Das Unternehmen setzte weiter auf Wachstum und eröffnete als eine der ersten familiengeführten Bäckereien in den neuen Bundesländern weitere Filialen und übernahm im Jahr 1997 die „Cottbuser Feinback GmbH“ zu 100 Prozent. Aufgrund steigender Nachfrage nach Backwaren benötigte die Bäckerei 1998 ein größeres Produktionsgebäude. Im Jahr 1999 erwarb die Familie die Halle einer ehemaligen Tuchfabrik im Gewerbegebiet Deulowitz bei Guben. Im November 2001 wird Peter Dreißig zum Präsidenten der Handwerkskammer Cottbus gewählt. Im Jahr 2011 feierte die Bäckerei Dreißig ihr 100-jähriges Jubiläum.

 

Das Unternehmen konnte im Jahr 2013 einen Umsatz von ca. 30,5 Millionen Euro erreichen.

Im Jahr 2015 ist die Bäckerei auf etwa 100 Filialen in Berlin, Brandenburg und Sachsen angewachsen und beschäftigt ca. 850 Mitarbeiter.

Bilder

Produkte

Produkte wie Brot und Brötchen der Bäckerei nehmen den größten Anteil des Sortiments ein. Zu etwa einem Drittel produziert Dreißig im Bereich Fein- und Süßgebäck. Die Snacks und weiteren Köstlichkeiten aus der Konditorei komplettieren das Angebot des Familienunternehmens.

Die Sortimentsstruktur im Jahr 2008

Backwaren

 

Prozentuale Verkaufsmenge

 

Brot- und Brötchen 49 %
Fein- und Süßgebäck 24 %
Snacks 12 %
Konditorei 7 %
Sonstiges 8 %

Karte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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